Mit einer stimmungsvollen Feier in der Kapelle des Priesterseminars hat Bischof Wilhelm Krautwaschl am Dienstag, dem 19. Mai 2026, die Lektoratsbeauftragung von Sascha Kowalsky und Sebastian Mörzl sowie die Admissio von Erwin Url gefeiert. Zahlreiche Mitfeiernde, Seminaristen, Angehörige, Freunde und Priester begleiteten diesen besonderen Schritt auf dem Weg des Glaubens und der Berufung.
Mit der Lektoratsbeauftragung werden Kandidaten offiziell zum Dienst der Verkündigung des Wortes Gottes bestellt. Lektoren übernehmen in der Liturgie die Schriftlesungen und tragen Verantwortung dafür, dass Gottes Wort hörbar und lebendig wird.
Die Admissio ist die offizielle Aufnahme eines Priesteramtskandidaten unter die Bewerber um die Weihe, ein bewusstes und öffentliches Ja zum weiteren Weg der Vorbereitung auf das Priestertum.
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Was meint Berufung?
Der Ursprung des Wortes Berufung sagt: Da ist jemand, der ruft – und jemand, der hört. Wenn in der Kirche von Berufung gesprochen wird, dann geht es darum, dass Gott ruft und dass ein Mensch hört. Bei diesem Ruf Gottes geht es wesentlich darum, dass alle Menschen bei ihm ihre Vollendung finden – denn alle Menschen sind ja von ihm geschaffen.
Am Sonntag, dem 1. März 2026, startete das Grazer Priesterseminar mit einem Pfarrbesuch im steirischen Salzkammergut in das neue Semester. In drei Gruppen waren die steirischen und Kärntner Seminaristen zu Gast in den Pfarren Maria Kumitz, Bad Mitterndorf und Tauplitz.